Liquidität vorhalten und sichern

Um die Liquidität Ihres Unternehmens beim täglichen Zahlungsverkehr im Blick zu haben, benötigen Sie eine übersichtliche Liquiditätsplanung. Diese umfasst alle laufenden sowie zukünftigen Ausgaben und Einnahmen.

Bei der Liquiditätsplanung sollten Sie einige wichtige Fragen beachten:

  • Wie hoch ist Ihr betriebliches Bankguthaben?
  • Welche Ausgaben haben Sie im Moment?
  • Wann müssen diese Ausgaben bezahlt werden?
  • Welche zusätzlichen Ausgaben planen Sie für die Zukunft?
  • Wie hoch sind Ihre Einnahmen derzeit?
  • Wann erhalten Sie Zahlungen von Ihren Geschäftspartner (Lieferanten, Kunden usw.)?
  • Welche künftigen Einnahmen erwarten Sie?

Finanz- und Liquiditätsplanung

Ihr Liquiditätsplan zeigt Ihnen nicht nur die Differenz zwischen Ein- und Ausgaben. Im Idealfall hilft er Ihnen dabei, Optimierungspotenzial zu erkennen. Sind zum Beispiel manche Kunden öfter spät dran mit der Rechnungsbegleichung? Oder könnten Sie eventuell durch Effizienzmaßnahmen Energie sparen? Weil die Planung der Liquidität jeden Aspekt Ihres Unternehmens tangiert, sollte sie in die Gesamtfinanzplanung integriert werden.

Zahlungszeitpunkte in der Planung beachten

Der Zeitpunkt von Ausgaben und Einnahmen ist für die Liquiditätsplanung ebenfalls von großer Bedeutung. Sie sollten genau dann eingeplant sein, wenn sie auch tatsächlich ausgezahlt bzw. erzielt werden. Berücksichtigen Sie bei den Ausgaben, welche fixen Kosten wann anfallen. Dazu zählen zum Beispiel die monatlichen Gehälter Ihrer Mitarbeiter oder regelmäßige Zahlungen an Lieferanten. Zu den einzuplanenden Einnahmen gehören zum Beispiel eingehende Kundenzahlungen.

Checkliste Zahlungsverkehr und Liquiditätssicherung

Um einen reibungslosen Unternehmenszahlungsverkehr mit Geschäftspartnern zu gewährleisten, ist eine gut durchdachte Finanz- und Liquiditätsplanung unumgänglich. Dabei sollten auch Liquiditätspolster eingeplant werden.