Ganz heiß!

Open Air von kulTour im prallen Sonnenschein der Arena des Klosters Loccum

Heiß, heißer am heißesten - so hat sich das Open Air-Konzert des Rehburg-Loccumer KulTour Vereins präsentiert. Nicht nur die Gäste in der Arena des Klosters Loccum konnten davon ein Lied singen, sondern auch die Mitglieder des KulTour-Vereins, die im prallen Sonnenschein für 1.000 Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel sorgten.

"Das Aluminium der Tresen hat förnmlich geglüht", sagt Christiane Anhelm aus dem KulTour-Vorstand. Da an einem Tag mit weit über 30 Grad Celsius Getränke kurz vorm Siedepunkt wenig Anklang finden, sind kurzerhand die Gläser in die Kühlschränke gewandert - ordentlich in Reih und Glied im Sonnenschein waren sie nicht zumutbar.

Wenn auch leicht derangiert von dem anstrengenden Aufbau an neuem Ort - im Kloster hatte der Verein sein jähtliches Open Air-Event noch nie gefeiert - gingen doch alle Helfer mit großen Erwartungen und viel Spaß schließlich in das Konzert. Ihnen gleich taten es viele hundert Zuhörer.

Was dann auf der Bühne geschah, wich ein wenig vom Konzept der Vorjahre ab. Hatten zuvor Revival-Bands solche Gruppen wie Queen, die Beatles oder Abba bestens präsentiert, so standen dieses mal Deutschrock, Neue deutsche Welle und deutscher Schlager auf dem programm, von der Band "Vitamin D" vorgeführt. Eingestiegen mit Falkos "Kommissar" und etwas hämisch mit dem "Bruttosozialprodukt" von Geier Sturzflug, da die Niedersachsen im gegensatz zu ihrem Heimatland Nordrhein-Westfalen noch nicht in die Sommerferien gehen durften, spielten sich "Vitamin D" durch viele Genres dessen, was an Musol mit deutschen Texten in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt gekommen ist - und hatten das Publikum bald mit auf die Reise genommen.

Nicht nur die großen Open-Air-Veranstaltungen, sondern auch alles andere, was der KulTour-Verein in "seiner" Stadt anbietet, ist indes nur möglich, weil es Unterstützer gibt.

Den größten Förderern - den Stiftungen der Volksbanken Nienburg und Steyerberg - dankte der KulTour-Vorsitzende Friedrich Holze noch vor Beginn des Konzertes - und bekam vom Gebietsleiter Sud der Volksbank Nienburg, Matthias Buchholz, und dem Vorstandsmitglied der Volksbank Steyerberg, Wilfired Brümmer, einen Scheck über 11.000 Euro überreicht.

Unterstützung für KulTour: Friedrich Hotze (Mitte) bekommt einen Scheck über 11.000 Euro von Wilfried Brümmer (links) und Matthias Buchholz.

Quelle: Die Harke vom 21. Juli 2014