Image der Volksbanken im Netz am besten

SWI-Studie

Nutzer sozialer Netzwerke vertrauen vor allem den Volks- und Raiffeinsenbanken, zeigt eine Studie. Die Privatbanken dagegen schneiden schlechter an. Und auch im Medienecho zeigen sich klare Gewinner.

V wie Vertrauen? Im Netz schneidet die Volksbank beim Kundenimage gut ab.

Vertrauen gilt in der Finanzbranche als die wichtigste Voraussetzung für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Nur wer seinem Gegenüber vertraut, übergibt ihm sein Vermögen. Schlagzeien über schlechte Beratung und fragwürdige Investments können schnell zum Geschäftsrisiko werden. In einer Studie hat das Sozialwissenschaftliche Institut Schad (SWI) darum untersucht, wie groß das Vertrauen der Kunden in die deutschen Banken sind.

Dazu durchforstete es von Februar 2013 bis Januar 2014 soziale Netzwerke, Foren, und Blogs mit einer speziellen Social-Media-Software nach vorher festgelegten Suchbegriffen. Zudem wertete es Nachrichtenseiten und Presseportale aus. Insgesamt habe man Daten aus rund 550.000 Quellen untersucht, heißt es in der Studie.

Weil Vertrauen aus Sicht des SWI ein weit gefasster Begriff ist. teilte das Institut die Beurteilung in Kategorien wie Kompetenz, Integrität, Ehrlichkeit, Verständlichkeit und Sympathie. Im Gesamtergebnis sowohl im Medienecho als auch im Internet-Feedback am besten schnitten dabei die Volks- und Raiffeinsenbanken ab, auf dem zweiten und dritten Platz landeten Sparda-Bank und Sparkassen.

Neben den genannten wurde vom SWI auch die PSD Banken, die Postbank, die Targobank, die Hypo-Vereinsbank, die Deutsche Bank, die spanische Santander und die Commerzbank untersucht. Vor allem im Unterbereich Integrität schnitten die Volks- und Raiffeisenbanken gut ab, auch im Bereich Benevolenz (Wohlwollen) erzielten sie die höchste Punktzahl von allen untersuchten Instituten.

Das Image der Banken in den Medien bestätigt dagegen den Trend: im Vergleich am besten schnitten Volks- und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken und Sparkassen ab.

 

Quelle: www.handelsblatt.com